WORMS – Bereits im 16. Jahrhundert kamen Katholiken und Protestanten in Worms zusammen, um sich im Zuge der „Reformationsgespräche“ auszutauschen. An diese alte Tradition knüpfen die Stadt Worms und die evangelische Kirche Hessen/Nassau nun im Jahr 2016 wieder an. Im Rahmen der „2. Wormser Reformationsgespräche“ tagen Christen vom 15. bis zum 17. April 2016 unter dem Motto des Luther-Dekadenjahres „Reformation und Eine Welt“ in Worms. Um das bunte Programm mit Höhepunkten wie einem Begegnungstag der Kulturen und Religionen, einem Kurzfilmabend, einem christlich-jüdischen Chorprojekt sowie zahlreichen Gesprächsrunden und Vorträgen zu unterstützen, setzt sich Bundestagsabgeordneter Marcus Held (SPD) aktuell für finanzielle Mithilfe aus dem Bundesministerium für Kultur und Medien in Höhe von 34 000 Euro ein.

„Bei den 1. Wormser Reformationsgesprächen lockten die Veranstalter mehr als 1 000 Interessierte nach Worms. Damit die Menschen sich bei der zweiten Auflage kostenfrei mit dem wunderbaren Programm der Begegnungstage auseinandersetzen können, habe ich die zuständige Staatsministerin Monika Grütters und meine Kolleginnen und Kollegen des Haushaltsausschusses um Unterstützung für einen Antrag auf Bewilligung von Bundesmitten von Seiten der Stadt gebeten“

, sagt Held. Sobald der Parlamentarier als rheinhessischer Vertreter in der Hauptstadt über das Ergebnis des Antrags informiert ist, wird er sich mit den Veranstaltern in Verbunding setzen. „Ich hoffe auf eine zeitnahe Bewilligung, damit die Vorbereitungen auf diesen Programmhöhepunkt des Wormser Veranstaltungskalenders weiter vorangetrieben werden können“, so der SPD-Politiker abschließend.